Im Fluss sein

Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen – Sokrates

Eines spüren wir zur Zeit ganz deutlich, sei es am Wetter, körperlich oder auch im Geldbeutel: Die Welt ist im Wandel ob wir es wollen oder nicht. Da fällt es manchmal etwas schwer, Schritt zu halten, oder? Wir mögen es eigentlich ganz gerne, wenn die Dinge vorhersehbar sind und nach gewissen Regeln und Mustern ablaufen. Zu viel Unruhe und Unvorhergesehenes bringt uns aus dem Gleichgewicht, macht uns nervös und es macht sich leider oft auch körperlich bemerkbar.

Die Hopi und viele weitere Naturvölker sagen, wenn die Erde im Ungleichgewicht ist, sind wir es auch, beziehungsweise, gehen sie noch weiter und sagen, durch unser „getrennt sein“ von der Erde konnte das Ungleichgewicht überhaupt erst entstehen. Die Krisen um uns herum lassen sich nicht länger leugnen und ich für meinen Teil sehe es wie die Naturvölker.
Wir brauchen Möglichkeiten um wieder in´s Gleichgewicht zurück zu finden!

„Yoga ist die Begegnung mit Dir selbst. Die Auseinandersetzung mit dem was steif und unbeweglich in dir ist. Mit allem, was „nein“ sagt“. Frederic Leboyer

Die Kraft des Wassers mussten wir dieses Jahr im engsten Umkreis / am eigenen Leib erfahren, es macht wieder demütig vor den Naturgewalten! Die Kraft des Wasser ist enorm und manchmal auch beängstigend. Es kann aber auch sanft und weich sein, sich anpassen und Hindernisse sanft umfliessen. (Hier die wunderbare, kraftvolle Isar bei Grünwald).

Die Flüsse auf der Erde symbolisieren die Energiebahnen unseres Körpers: Sind sie frei von Blockaden können sie ohne Hindernisse fliessen. Bei einem Energieüberschuss werden sie in andere Bahnen umgeleitet und andere Bereiche beeinflussen. Bei einer Blockade staut sich das Wasser / die Energie. Wir können durch geeignete Interaktionen den Energiefluss wieder ausgleichen und freien Fluss herstellen. In der (ungestörten) Natur gelingt dies der Erde von Selbst – der Mensch leidet weit mehr, wenn er in Gebieten siedelt, die ursprünglich dem Wasser gehörten oder weil er die Gesetze der Natur nicht beachtet hat. Wenn wir dafür im Aussen und auch für uns Selbst wieder achtsamer werden und für ein besseres Gleichgewicht sorgen, ist allen geholfen. Wie Innen, so Aussen.

Genau hier setzt mein neuer Yogakurs an. Dabei greife ich auf meinen Kurs von 2018 „Chi-Yoga“ zurück. Nachdem wir im letzten Kurs „Die Bandhas“ gelernt haben, intensiv über die Atmung die innere Muskulatur zu steuern, erfahren wir nun, wohin die Energie fliesst, was sie bewirkt und wie wir die Energie lenken können. Dabei haben wir ein zusätzliches wertvolles Tool hinzu gewonnen, die Erfahrung auf ein neues Level zu bringen. Die Nadis (= Energieleitbahanen, Meridiane) durchströmen den ganzen Körper, für uns sind vor allem die 14 Hauptenergiebahnen interessant – Energiefluss & Meridiane – 2.0

„Yoga ist die Reise nach innen. Vom Körperlichen zum Energetischen, vom Groben ins Feine. Es ist eine physisch fordernde Praxis, die uns zeigt, wo wir offen sind und wo wir festhalten, wo wir zu viel Kraft einsetzen und wo zu wenig, wo wir im Fluss sind und wo wir stocken, wo wir aufmerksam sind und wo zersteut“ – Zitat

Lies gerne noch weiter dazu das Gedicht der Hopi zur aktuellen Zeitqualität: https://www.sayoga.de/botschaft-von-den-hopi-aeltesten/

Bereits in der ersten September-Woche starten wir mit den ersten Kursen, mit dem Beginn der Schule folgen dann alle weiteren Erwachsenen Kurse. Die Kinder dürfen sich noch etwas gedulden und erst mal ganz in Ruhe im neuen Schulalltag ankommen.

Bleib in Bewegung, sei dabei! Ich freue mich sehr auf dich!
Namasté

Deine Sandra Simon


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